Neujahrsfrühstück der Frauen Union im Kreisveraband Gütersloh Das traditionelle Neujahrsfrühstück wirkt wie ein Magnet
Kreis Gütersloh. Das Neujahrsfrühstück der Frauen-Union (FU) im CDU-Kreisverband Gütersloh wirkt alljährlich wie ein Magnet. Kreisvorsitzende Ursula Doppmeier MdL hat zur 14. Veranstaltung im Haller Gerry-Weber-Sportparkhotel 160 Frauen (und auch ein paar Männer) begrüßt.
Frauen-Union im Kreis Gütersloh mit Gästen (von links): stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Schick (Rheda-Wiedenbrück), Kreisvorsitzende Ursula Doppmeier MdL (Gütersloh), CDU-Kreisvorsitzender Ralph Brinkhaus MdB (Gütersloh), stellvertretende Landrät
Gütersloh/Halle -
Kreis Gütersloh. Das Neujahrsfrühstück der Frauen-Union (FU) im CDU-Kreisverband Gütersloh wirkt alljährlich wie ein Magnet. Kreisvorsitzende Ursula Doppmeier MdL hat zur 14. Veranstaltung im Haller Gerry-Weber-Sportparkhotel 160 Frauen (und auch ein paar Männer) begrüßt. 1997 hatte alles mit 25 Teilnehmerinnen im Wiedenbrücker Seecafé begonnen. Doppmeiers Erfolgsbilanz: Nach 80 Neuzugängen in 2009 beträgt die Mitgliederzahl 1215. Abendveranstaltungen zu Migration, Ehrenamt oder Pflege, Rhetorik-Seminare sowie Tagestouren und Studienfahrten kamen gut an. In diesem Jahr geht es u.a. zu den Passionsspielen in Oberammergau, nach St. Petersburg und Moskau und in Marokkos Königsstädte. Ein Seminar mit der Karl-Arnold-Stiftung widmet sich dem Freistaat Bayern, eine Tagestour führt in die größte Moschee auf deutschem Boden nach Duisburg-Marxloh. Den Advent erleben die Reisefreudigen in Salzburg mit Aufführung im Festspielhaus. Vor Ort kündigt die FU-Kreisvorsitzende am 14. März den ersten FU-Benefiz-Flohmarkt in Spexarder Bauernhaus an. Er soll sich jährlich wiederholen. Der Erlös kommt Initiativen zugute, die sich für Kinder einsetzen. Zu Gast am Frühstückstisch saß am Samstag der im September erstmals gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete Ralph Brinkhaus. Er setzte sich zur Wehr gegen zu viel negative Stimmung, die verbreitet werde. Deutschland sei besser als andere Staaten durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen, obwohl längst nicht alle Schwierigkeiten überwunden seien. Zur neuen schwarzgelben Koalition räumte der CDU-Politiker ein: „Da muss sich noch manches zusammenruckeln.“ Die Kürzung der Mehrwertsteuer für Hotels gefalle ihm auch nicht und bei der Entsendung von mehr deutschen Soldaten nach Afghanistan habe er Bauchschmerzen. Zum kritisierten Führungsstil seiner Bundeskanzlerin Angela Merkel meinte Brinkhaus, aus der Sicht eines frei gewählten Abgeordneten verspüre er mehr Führung als ihm manchmal lieb sei. ["Die Glocke" vom 18.01.2010 ]
aktualisiert von Ursula Doppmeier, 26.01.2010, 11:45 Uhr