Frauen Union Kreis Gütersloh

Studienfahrt nach Bamberg

Drei Tage wie ein Dreiklang
Kreis Gütersloh. Drei Tage wie ein Dreiklang. So haben 50 Frauen und Männer die Studienreise mit der Jakob-Kaiser-Stiftung in Königswinter empfunden, die ihnen Coburg als eine der früheren Hauptstädte des Herzogtums Sachsen-Coburg-Gotha, die Weltkulturerbe-Stadt Bamberg als städtebauliches Gesamtkunstwerk sowie Bad Staffelstein mit dem ehemaligen Benediktinerkloster Banz und der von Franziskanern betreuten Päpstlichen Basilika „Vierzehnheiligen“ näherbrachte. Die Gütersloher CDU-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Ursula Doppmeier, begleitete die Fahrt in einem Omnibus von Hannes-Reisen. Zum Auftakt rief eine kommentierte Stadtführung durch Coburg die europäische Dimension des einstigen Herzogshauses ins Bewusstsein. Es heiratete in viele Adelshäuser ein. Das prominenteste Beispiel, Prinz Albert als Gemahl von Queen Victoria, steht auf dem Marktplatz in Bronze verewigt. Auf der trutzigen Veste Coburg (Bild) klang der Nachmittag aus. Weltliche und geistliche Geschichte pur umgab die Gesellschaft am Tag, der sich ganz Bamberg widmete. Bamberger Reiter und der marmorne Sarkophag des Königspaares Heinrich und Kunigunde im Dom, altes Rathaus mitten im Fluss und die Fischerhäuschen von Klein-Venedig am Ufer der Regnitz seien als Sehenswürdigkeiten festgehalten. Die sakrale Kunst zog am Morgen danach alle in ihren Bann mit der Klosterkirche Banz, die noch benediktinischen Ordensgeist atmet, während das Kloster nebenan seit 1978 der Hanns-Seidel-Stiftung als politische Bildungsstätte gehört. An Pracht alles in den Schatten stellte auf dem Hügel gegenüber die Kirche „Vierzehnheiligen“, von Balthasar Neumann als Höhepunkt des Rokoko-Sakralbaus geschaffen. In Erinnerung bleiben wird der einmalige zentrale Gnadenaltar mit den Skulpturen der 14 Nothelfer.