Vom Hexentanzplatz zur Tropfsteinhöhle
Viel Spaß und eine Menge zu entdecken, gab es rund um Wernigerode.Mit der CDU Frauenunion des Kreises Gütersloh in den Harz
Heidemarie Lang
Die Frauenunion des Kreises Gütersloh bot ihren Mitgliedern und deren
Freunden in der Zeit vom 10. – 12. August 2007 die Gelegenheit zu einer
Fahrt in den Harz. In Wernigerode, die „bunte Stadt am Harz“, bezog man
Quartier. Bei einer Stadtführung bestach die Vielfältigkeit der prächtigen
Fachwerkhäuser. Bereits 1277 wurde das Rathaus, eine Perle mittelalterlicher
Fachwerkbaukunst, erwähnt. Mit dem Besuch einer Aufführung der
Zauberflöte im Schlosshof des hoch über der Stadt thronenden Schlosses
endete der Tag. Eine Harz-Rundfahrt führte durch Drei Annen Hohne,
Schierke, Elbingerode, Rübeland, vorbei an den Rübeländer Tropfsteinhöhlen
und der Rappbode-Talsperre, weiter durch Altenbrak, Treseburg und durch
das Bodetal zum Hexentanzplatz, schließlich über Thale zum UNESCOWeltkulturerbe
Quedlinburg mit seinem historischen Stadtkern. Der
mittelalterliche Stadtgrundriss mit seinen vielen Fachwerkhäusern
dokumentiert mehr als sechs Jahrhunderte Fachwerkbau in erstaunlicher Zahl
und Schönheit. Als Beispiel für die herrlichen Bauten sei hier nur das prächtige
Rathaus mit seinem Renaissance-Portal angeführt, das 1310 zum ersten Mal
erwähnt wurde. Zu guter Letzt ging’s nach Goslar, Kaiserstadt und
Weltkulturerbe der UNESCO mit der über tausendjährigen Geschichte. Die
Türme fünf großer Pfarrkirchen prägen das Stadtbild mit seinen engen
Kopfsteinpflaster-Gassen und verschwiegenen Winkeln.