Frauen Union Kreis Gütersloh

Neujahrsempfang der FU Kreis Gütersloh

Kreis Gütersloh. Das Neujahrsfrühstück der Frauen-Union (FU) wird zu einem immer bedeutenderen kreisweiten Treffpunkt politisch interessierter Frauen. Neuer Rekord: 180 Teilnehmerinnen und 20 Anmeldungen auf der Warteliste. Eine solch große Schar füllte am Samstag alle Räumlichkeiten des Rietberger Hotels Lind. Begonnen hatte alles 1997 mit 25 Frauen im Seecafé der Flora Westfalica in Wiedenbrück. FU-Kreisvorsitzende Ursula Doppmeier MdL (CDU) berichtete, dass von den 4274 CDU-Mitgliedern im Kreis Gütersloh inzwischen 1190 Frauen seien. Das entspreche einer Quote von 28 Prozent. Am höchsten liege sie mit 41 Prozent im CDU-Stadtverband Versmold. Bei der dortigen FU-Vorsitzenden Marianne Sirges-Zammert bedankte sich Doppmeier mit einem Präsent.
13. Neujahrsfrühstück der Frauen-Union im Rietberger Hotel Lind (von links): Kreisvorsitzende Ursula Doppmeier MdL, CDU-Bundestagskandidat Ralph Brinkhaus und Marianne Sirges-Zammert, Vorsitzende der FU im CDU-Stadtverband Versmold mit einem Frauenanteil13. Neujahrsfrühstück der Frauen-Union im Rietberger Hotel Lind (von links): Kreisvorsitzende Ursula Doppmeier MdL, CDU-Bundestagskandidat Ralph Brinkhaus und Marianne Sirges-Zammert, Vorsitzende der FU im CDU-Stadtverband Versmold mit einem Frauenanteil
Zu dem unfangreichen Fahrtenprogramm der FU zählen 2009 zwei politischen Studienreisen. Sie führen vom 17. bis 24. Februar nach Jordanien und vom 5. bis 9. August mit der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Cadenabbia am Comer See, dem einstigen Ferienort Konrad Adenauers, mit Unterbringung in der dortigen Akademie. CDU-Bundestagskandidat Ralph Brinkhaus aus Gütersloh, der in Mastholte aufwuchs und am Nepomucenum Abitur machte, hatte in Rietberg ein Heimspiel. Er zeigte sich optimistisch, im September den Wahlkreis für den Bundestag zu gewinnen, den er als Nachfolger des Rietbergers Hubert Deittert übernommen hat. Brinkhaus appellierte an die Frauen, Botschafterinnen zu werden für Tatkraft. Es gebe im wirtschaftlich starken Kreis Gütersloh ein gut ausgebautes soziales Netz, und zwar nicht nur durch öffentliche Einrichtungen, sondern auch durch häusliche Pflege und ehrenamtliches Engagement.. Der Kandidat zeigte sich überzeugt: „Die aktuelle Stimmung wird schlechter geredet als sie ist.“ Nach dem Frühstücksbüfett erheiterte Alwine Hesse von der Katholischen Frauengemeinschaft Neuenkirchen als Pilgerin mit einem köstlichen Sketch über die Wallfahrt.